1927 wurde das Kreisturnfest in Darmstadt besucht und dazu Quartier in Arheiligen genommen. Die Wettkämpfe fanden jeweils nachmittags statt, vormittags half man den Quartiergebern aktiv beim Einbringen der Ernte.

Die Turnhalle auf dem Turnplatz wurde 1928 in Selbsthilfe erstellt. Dieses Turnhällchen, das inzwischen zum Clubheim der TGH umgebaut wurde, bestand lediglich aus einem Raum von 8x12m ohne jedliche Nebenräume bzw. Toiletten. Das „Turnhällchen“, wie es von den Mitgliedern liebevoll genannt wurde, ausgelöst durch den 2. Weltkrieg, zweckentfremdet benutzt als Wachstube für die in Hainhausen einquartierte Soldaten der deutschen Wehrmacht, als Unterkunft für Evakuierte aus bombengeschädigten Orten und Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und als Lager für ausgelagertes Gut während des Krieges.

1930 wurde erstmals Kinderturnen eingeführt. Betreuer Adam Bayer, später Hermann Ehmes.

1933 beschloß die TGH ihren Spielmannszug aus- und aufzubauen. Adolf Kratz und Johann Heller vom aufgelösten Spielmannszug Dudenhofen übernahmen mit viel Liebe, Idealismus und großem Können die Ausbildung. 32 Spielleute gehörten bald unter Stabführer Adolf Kratz dem Spielmannszug an.